Weisheiten zum Thema »Erkenntnis und Erfahrung«

Eine diskursive Folge erlesener Aphorismen von genannten Autoren ohne Rangfolge - » VORWORT



Konfuzius (Kong-fu-zi, 551 - 479 v. Chr.):

Wer Altes bewahrt und zugleich neues Wissen und neue Erfahrungen zu gewinnen vermag, der kann den Menschen Lehrer und Vorbild sein.

Etwas lernen und sich immer wieder darin üben - schafft das nicht auch Befriedigung?

Die Selbsterkenntnis ist eine Tugend, die von den Menschen am schwersten erkämpft werden muss.

Sich mit Irrlehren zu beschäftigen schadet nur.

Der Wissende ist noch nicht so weit wie der Forschende,
der Forschende ist noch nicht so weit wie der heiter Erkennende.

Wer nicht an die Zukunft denkt, wird bald Sorgen haben.



Hippokrates von Kos (460 - 377 v. Chr.):

Erkläre die Vergangenheit, erkenne die Gegenwart, sage die Zukunft voraus.



Talmud, Chagigah 2.1 :

Wer über vier Dinge nachgrübelt, der wäre besser nie geboren:
was oben, was unten, was vorher und was nachher ist.



Leif Erikson (Wikinger-Weisheit in Bremen, Böttgerstraße):

Ihr kennt nur Kenntnis. Ihr kennt nicht des Willens heißen Trieb, der Kenntnis erst gebiert.



Aristoteles (384 - 322 v. Chr.):

Wer recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.

Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens.

Was man lernen muss, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut.



Leonardo da Vinci (1452 - 1519):

So wie das Essen wider Willen der Gesundheit schadet, verdirbt auch das Lernen, ohne es zu lieben, die Erinnerung, so dass man am Ende nichts behält.

Jede unserer Erkenntnisse beginnt bei den Sinnen.

Wer sich von der Erfahrung erwartet, was nicht in ihr ist, entfernt sich von der Vernunft.



Galileo Galilei (1564 - 1642):

Die Erfahrung und die sinnliche Wahrnehmung verdienen vor aller Spekulation den Vorzug, auch wenn diese noch so begründet sein mag.



Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 - 1716):

Die Menschen sind verschieden, doch die Wahrheit ist Eine, und alle, die sie suchen, auf welchem Gebiete es sei, helfen einander.



Immanuel Kant (1724 - 1804):

Ein richtiger Verstand, geübte Urteilskraft und gründliche Vernunft machen den ganzen Umfang des intellektuellen Erkenntnisvermögens aus.

Der Verstand ist für die Vernunft ebenso ein Gegenstand wie die Sinnlichkeit für den Verstand.

Der eigentümliche Grundsatz der Vernunft ist: zu der bedingten Erkenntnis des Verstandes das Unbedingte zu finden, womit die Einheit desselben vollendet wird.

Alles Wissen stammt aus der Erfahrung.

Erfahrung ist eine verstandene Wahrnehmung.

Wo also Wahrnehmung hinreicht, dahin reicht auch unsere Erkenntnis vom Dasein der Dinge.

Ohne Sinnlichkeit würde uns kein Gegenstand gegeben und ohne Verstand keiner gedacht werden.

So fängt denn alle menschliche Erkenntnis mit Anschauungen an, geht von da zu Begriffen und endigt mit Ideen.

Unter der Regierung der Vernunft müssen unsere Erkenntnisse ein System ausmachen. Ich verstehe aber unter einem System die Einheit der mannigfaltigen Erkenntnisse unter einer Idee.

Eine Idee ist nichts anderes als der Begriff von einer Vollkommenheit, die sich in der Erfahrung noch nicht vorfindet.


Das höchste Gut ist nicht möglich, ohne drei theoretische Begriffe vorauszusetzen: nämlich Freiheit, Unsterblichkeit und Gott.

Es soll hier nur so viel gesagt werden: dass die Furcht zwar zuerst Götter (Dämonen), aber die Vernunft mit ihren moralischen Prinzipien zuerst den Begriff von Gott hervorbringen konnte.

Das höchste Wesen bleibt also ein bloßes, aber doch fehlerfreies Ideal, ein Begriff, welcher die ganze menschliche Erkenntnis schließt und krönt.


Keiner kann einer Sache gewiss sein, wenn nicht Gegengründe rege gemacht worden sind.

Man reift für die Vernunft nie anders als durch eigene Versuche.

Denken ohne Erfahrung ist leer, Erfahrung ohne Denken ist blind.

Das menschliche Denken ist nicht intuitiv, sondern diskursiv.



David Hume (1711 - 1776):

Unsere Vernunft kann nicht ohne den Beistand der Erfahrung irgendwelche Ableitungen in Bezug auf wirkliches Dasein und Tatsachen vollziehen.



Gerhard Roth (geb. 1942):

Vernunft ist mit Klugheit gepaart und führt zusammen mit Lebenserfahrung zu Weisheit. [aus: 'Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten']



Arthur Schopenhauer (1788 - 1860):

Genau genommen bezeichnet Klugheit ausschließlich den im Dienste des Willens stehenden Verstand.

Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

Alles Verstehen ist ein Akt des Vorstellens.

Die Anschauung ist nicht nur die Quelle aller Erkenntnis, sondern sie selbst ist die Erkenntnis. - Wir sehen sogar die Tugend eigentlich von der anschauenden Erkenntnis ausgehn: denn nur die Handlungen, welche unmittelbar durch diese hervorgerufen werden, mithin aus reinem Antriebe unserer eigenen Natur geschehen, sind eigentliche Symptome unseres wahren und unveränderlichen Charakters.

Aller Eigensinn beruht darauf, dass der Wille sich an die Stelle der Erkenntnis gedrängt hat.

Indem wir im Zustand des reinen Erkennens beharren, tritt das Gefühl des Erhabenen deutlich hervor.

Es gibt keine andere Offenbarung als die Gedanken der Weisen.

Wann einmal gründliche Erkenntnis und eigene Überzeugung gewonnen ist, wird es an der Kraft zum Aussprechen derselben niemals fehlen.

Indem man versucht, menschliche Erkenntnis und Einsicht zu fördern, wird man stets den Widerstand des Zeitalters empfinden, gleich dem einer Last, die man zu ziehen hätte und die schwer auf den Boden drückt, aller Anstrengung trotzend. Dann muss man sich trösten mit der Gewissheit, zwar die Vorurteile gegen sich, aber die Wahrheit für sich zu haben, welche, sobald nur ihr Bundesgenosse, die Zeit, zu ihr gestoßen sein wird, des Sieges vollkommen gewiss ist, mithin, wenn auch nicht heute, doch morgen.



Siegmund Freud (1856 - 1939):

Die Stimme der Vernunft ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör verschafft hat.



Edgar Allan Poe (1809 - 1949):

Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis.



Alexander von Humboldt (1769 - 1859):

Wissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit; sie sind Teile des National-Reichtums, oft ein Ersatz für die Güter, welche die Natur in allzu kärglichem Maße ausgeteilt hat.

Der Mensch kann auf die Natur nicht einwirken, sich keine ihrer Kräfte aneignen, wenn er nicht die Naturgesetze, nach Maß- und Zahlverhältnissen, kennt.

Ohne den ernsten Hang nach der Kenntnis des Einzelnen kann alle große und allgemeine Weltanschauung nur ein Luftgebilde sein.

('Kosmos', Band 1, 1845)



Albert Einstein (1879 - 1955)

Für mich ist das Streben nach Erkenntnis eines von denjenigen selbständigen Zielen, ohne welche für den denkenden Menschen eine bewusste Bejahung des Daseins nicht möglich erscheint.

Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu wecken.

Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur.

Das schönste Erlebnis ist die Begegnung mit dem Geheimnisvollen. Sie ist der Ursprung jeder wahren Kunst und Wissenschaft. Wer nie diese Erfahrung gemacht hat, wer keiner Begeisterung fähig ist und nicht starr vor Staunen dastehen kann, ist so gut wie tot: seine Augen sind geschlossen.

Es ist ja das Ziel jeder Tätigkeit des Intellekts, ein Wunder in etwas zu verwandeln, was man begreifen kann.

Die Wissenschaft sucht Beziehungen aufzufinden, die als unabhängig vom forschenden Menschen existierend gedacht werden. Dies schließt nicht aus, dass der Mensch selbst Gegenstand jener Beziehungen sein mag oder (in der Mathematik), dass von uns geschaffene Begriffe, die keinen Anspruch auf Beziehungen zu einer "Außenwelt" machen, Gegenstand wissenschaftlicher Aussagen sein können.
Wissenschaftliche Aussagen und Gesetze sind von solchem Charakter, dass wir sie als wahr oder falsch, als zutreffend oder nicht zutreffend bezeichnen können; unsere Reaktion ist - grob gesprochen - "Ja" oder "Nein.

Das Geschehen in der Natur scheint einen viel höheren Grad von gesetzlicher Gebundenheit zu zeigen als in der von uns gedachten Kausalität liegt.

Physik ist diejenige Gruppe von Erfahrungswissenschaften, die ihre Begriffe auf das Messen gründet, und deren Begriffe und Sätze sich mathematisch konstruieren lassen.

Die Mathematik handelt ausschließlich von den Beziehungen der Begriffe zueinander ohne Rücksicht auf deren Bezug zur Erfahrung.

Soweit die Mathematik exakt ist, beschreibt sie nicht die Wirklichkeit und soweit sie die Wirklichkeit beschreibt, ist sie nicht exakt.

Der Glaube an eine vom wahrnehmenden Subjekt unabhängige Außenwelt liegt aller Naturwissenschaft zugrunde.

Ohne den Glauben daran, dass es grundsätzlich möglich ist, die Wirklichkeit durch unsere logischen Konstruktionen begreiflich zu machen, ohne den Glauben an die innere Harmonie unserer Welt, könnte es keine Naturwissenschaft geben. Dieser Glaube ist und bleibt das Grundmotiv jedes schöpferischen Gedankens in der Naturwissenschaft.

Das Unbegreifbarste des Universums ist, dass es begreifbar ist.

Phantasie ist alles. Sie ist die Vorschau auf die kommenden Ereignisse des Lebens.

Das Erfinden ist kein Werk des logischen Denkens, wenn auch sein Endprodukt an die logische Gestalt gebunden ist.

Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr.

Siehe auch » Albert Einsteins Weisheiten und Ansichten - Eine Zitate-Anthologie



Henri Poincaré (1854 - 1912)

Mit Logik kann man Beweise führen, aber keine neuen Erkenntnisse gewinnen, dazu gehört Intuition.



Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832):

Alles was wir Erfinden, Entdecken im höheren Sinne nennen, ist die bedeutende Ausübung, Betätigung eines originalen Wahrheitsgefühles, das, im Stillen längst ausgebildet, unversehens mit Blitzesschnelle zu einer fruchtbaren Erkenntnis führt.

Zum Entdecken gehört Glück, zum Erfinden Geist, und beide können beides nicht entbehren.

Was ist denn das Erfinden? Es ist der Abschluss des Gesuchten.



Thursten, Louis Leon Thurstone (1887 - 1955):

Eine Erfindung ist keine Schöpfung, sondern eine Entstehung, und jede große Erfindung ist entweder eine Vereinigung aus kleinen Erfindungen oder der letze Schritt in einer Entwicklungsreihe.



Friedrich Dürrenmatt (1921 - 1990)

Kreative Phantasie arbeitet durch ein Zusammenwirken von Erinnerung, Assoziation und Logik.



Konrad Lorenz (1903 - 1989):

Fast immer entsteht die neue Erkenntnis daraus, dass zwei bereits existente Gedankengänge zu einer Einheit integriert werden, die neue Systemeigenschaften besitzt.

All unsere Erkenntnis ist nur eine Annäherung an die außersubjektive Wirklichkeit, die wir zu erkennen trachten, allerdings eine fortschreitende Annäherung. Widerlegt wird eine Hypothese niemals durch eine einzige widersprechende Tatsache, sondern immer nur durch eine andere Hypothese, die mehr Tatsachen einzuordnen vermag als sie selbst. »Wahrheit« ist somit diejenige Arbeitshypothese, die am besten geeignet ist, den Weg zu jener anderen zu bahnen, die mehr zu erklären vermag.

(aus: Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit, Piper Verlag GmbH, München, 1973, S. 85)

Wenn der Mensch nicht nach Zielen strebte, wäre seine Frage nach Ursachen sinnlos; wenn er keine Einsicht in ursächliche Zusammenhänge hat, ist er machtlos, das Geschehen nach Zielen hinzulenken, so gut und richtig er diese auch erkannt haben mag.

Niemand weiß so gut wie gerade der Naturforscher, dass der menschlichen Erkenntnis Grenzen gesetzt sind, aber er ist sich dauernd bewusst, dass wir nicht wissen, wo diese Grenzen liegen.

(aus: Das sogenannte Böse, Dr. G. Borotha-Schoeler Verlag, Wien, 1965, S.325 bzw. 328)



Ernst Haeckel (1834 - 1919):

Der Erkenntnistrieb des hochentwickelten Kulturmenschen begnügt sich nicht mit jener lückenhaften Kenntnis der Außenwelt, welche er durch seine unvollkommenen Sinnesorgane gewinnt. Er bemüht sich vielmehr, die sinnlichen Eindrücke, welche er durch dieselben gewonnen hat, in Erkenntniswerte umzusetzen; er verwandelt sie in den Sinnesherden der Großhirnrinde in spezifische Sinnesempfindungen und verbindet diese durch Assoziation in deren Denkherden zu Vorstellungen; durch weitere Verkettung der Vorstellungsgruppen gelangt er endlich zu zusammenhängendem Wissen. Aber dieses Wissen bleibt immer lückenhaft und unbefriedigend, wenn nicht die Phantasie die ungenügende Kombinationskraft des erkennenden Verstandes ergänzt und durch Assoziation von Gedächtnisbildern entfernt liegender Erkenntnisse zu einem zusammenhängenden Ganzen verknüpft. Dabei entstehen neue allgemeine Vorstellungsgebilde, welche erst die wahrgenommenen Tatsachen erklären und das Kausalitätsbedürfnis der Vernunft befriedigen. (Die Welträtsel, 1918, S. 320/321)

Die Vorstellungen, welche die Lücke des Wissens ausfüllen oder an dessen Stelle treten, kann man im weiteren Sinne als "Glauben" bezeichnen. So geschieht es fortwährend im alltäglichen Leben. Wenn wir irgendeine Tatsache nicht sicher wissen, so sagen wir: Ich glaube sie. In diesem Sinne sind wir auch in der Wissenschaft selbst zum Glauben gezwungen; wir vermuten oder nehmen an, dass ein bestimmtes Verhältnis zwischen zwei Erscheinungen besteht, obwohl wir dasselbe nicht sicher kennen. Handelt es sich dabei um die Erkenntnis von Ursachen, so bilden wir uns eine Hypothese. Indessen dürfen in der Wissenschaft nur solche Hypothesen zugelassen werden, die innerhalb des menschlichen Erkenntnisvermögens liegen und die bekannten Tatsachen nicht widersprechen. (ebenda, S. 321)

Die wahre Offenbarung, d. h. die wahre Quelle vernünftiger Erkenntnis, ist nur in der Natur zu finden. Der reiche Schatz wahren Wissens, der den wertvollsten Teil der menschlichen Kultur darstellt, ist einzig und allein den Erfahrungen entsprungen, welche der forschende Verstand durch Naturerkenntnis gewonnen hat, und den Vernunftschlüssen, welche er durch richtige Assoziation dieser empirischen Vorstellungen gebildet hat. (Die Welträtsel, 1918, S. 354)



Hannah Arendt (1906 - 1975):

Begreifen bedeutet, sich aufmerksam und unvoreingenommen der Wirklichkeit, was immer sie ist und war, zu stellen und entgegenzustellen.



Marie von Ebner-Eschenbach (1879 - 1916):

Begreifen - geistiges Berühren. Erfassen - geistiges Sichaneignen.

Es gehört immer etwas guter Wille dazu, selbst das Einfachste zu begreifen, selbst das Klarste zu verstehen.

Ein Gedanke kann nicht erwachen, ohne andere zu wecken.



Erich Fromm (1900 - 1980):

Intelligenz ist - abgesehen von der angeborenen Fähigkeit - weitgehend eine Funktion der Unabhängigkeit, des Mutes und der Lebendigkeit; Dummheit ist ihrerseits ein Resultat der Unterwürfigkeit, der Angst und des inneren Abgestorbenseins.
Wenn ein wesentlicher Teil der Intelligenz in der Fähigkeit besteht, Zusammenhänge zwischen Faktoren festzustellen, bei denen man bisher nicht bemerkt hatte, dass sie miteinander in Beziehung stehen, dann wird jemand, der sich an Klischees und Konventionen klammert, es nicht wagen, solche Zusammenhänge zu erkennen. Wer Angst davor hat, sich von den anderen zu unterscheiden, wird nicht wagen, Fiktionen als das zu erkennen, was sie sind, und wird daher auf starke Hindernisse stoßen, wenn es gilt, die Realität aufzudecken.

(aus: Jenseits der Illusionen, 11 Verwandte Ideen)



Karl Raimund Popper (1902 - 1994):

Es gibt keine Erkenntnis ohne rationale Kritik, Kritik im Dienste der Wahrheitssuche.

Die meisten schöpferischen Ideen sind intuitiv gewonnen, und die, die es nicht sind, sind das Resultat der kritischen Widerlegung von intuitiven Ideen.

Wir haben dauernd Vermutungen, die von uns geschaffen werden. Diese Vermutungen versuchen wir dauernd mit der Wirklichkeit irgendwie zu konfrontieren und sodann unsere Vermutungen zu verbessern und sie der Wirklichkeit näher zu bringen.

Der Fortschritt unseres Wissens besteht in der Modifikation, in der Korrektur von früherem Wissen.

Es war Kants bedeutendste Leistung zu zeigen, dass alles Wahrnehmungswissen ein apriorisches Wissen voraussetzt.

Da unser Wahrnehmungswissen hypothetisch ist, darf unser apriorisches Wissen auch hypothetisch sein. [Poppers Annahme in: 'Alles Leben ist Problemlösen' (1986)]



Karl Marx (1818 - 1883):

Wissenschaftliche Wahrheit ist immer paradox vom Standpunkt der alltäglichen Erfahrung, die nur den täuschenden Schein der Dinge wahrnimmt.

In der Praxis muss der Mensch die Wahrheit, das heißt die Wirklichkeit und Macht, die Diesseitigkeit seines Denkens beweisen.

Alle Wissenschaft wäre überflüssig, wenn die Erscheinungsform und das Wesen der Dinge unmittelbar zusammenfielen.



Wilhelm Busch (1832 - 1908):

Wer kann behaupten, dass die Naturgesetze ewig sind. Wir kennen nur das eine Ende davon.



Albert Camus (1913 - 1960):

Man macht sich immer übertriebene Vorstellungen von dem, was man nicht kennt.



Stanislav Jerzy Lec (1909 - 1966):

In Wirklichkeit sieht alles anders aus, als es wirklich ist.

Ob sich ein Mensch ohne Phantasie die Wirklichkeit vorstellen kann?

Die Logik vergewaltigen kann nur, wer sie besitzt.

Gedanken formen das eigene Gehirn um.

Auf das menschliche Gedächtnis ist kein Verlass.
Leider auch nicht auf die Vergesslichkeit.

Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.

Der Mensch leidet an einer fatalen Spätzündung: er begreift alles erst in der nächsten Generation.



Max Planck (1858 - 1947):

Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden, sondern vielmehr dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.



Claude-Henry de Saint-Simon (1760 - 1825):

Durchstreifen Sie die Geschichte der Fortschritte des menschlichen Geistes, und Sie werden sehen, dass fast alle Meisterwerke abgeschiedenen, oftmals verfolgten Menschen geschuldet sind. Sobald man aus ihnen Akademiker gemacht hat, sind sie fast immer auf allen Lehrstühlen eingeschlafen, und falls sie geschrieben haben, geschah es nur unter Zittern und um schwache Wahrheiten hervorzubringen.



Galileo Galilei (1564 - 1642):

Nach meiner Ansicht müssen diejenigen, welche, um eine Behauptung zu beweisen, ausschließlich auf das Gewicht der Autoritäten zählen, ohne sich anderer Argumente zu bedienen, des Unverstandes geziehen werden.



Rahel Varnhagen von Ense (1771 - 1833):

Es ist schwer, die Wahrheit zu finden.
Das Schwerste ist: sie auch noch verleugnen zu müssen.



Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799):

Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemanden den Bart zu versengen.



Winston (Leonard Spencer) Churchill (1874 - 1965):

Wer die bessere Einsicht hat, darf sich nicht scheuen, unpopulär zu werden.



Wolfgang Joho (geb. 1908):

Theoretische Einsichten, mögen sie noch so richtig sein, bleiben wirkungslos, wenn sie nicht durch eigene Erfahrungen gestützt werden.



Paracelsus (1493 - 1541):

Was sich in der Erfahrung - die ein Richter ist - bewährt oder nicht bewährt, das soll angenommen oder verworfen werden.

Nicht aus der spekulierenden Theorie soll die Praxis hervorgehen, sondern aus der Praxis soll die Theorie entstehen.

Der Mensch bedarf mehr als des alltäglichen Verstandes, um zu wissen, was er selber sei; nur wer sich selbst erkennen lernt und weiß, von wo er kommt und wer er ist, der wird auch dem Ewigen vertiefte Aufmerksamkeit schenken.

Ein jedes Ding hat seinen eigenen Ursprung; zu einem Teil im Ewigen, zum anderen im Zeitlichen.

Wo denn herrscht Aberglaube? Bei jenen, die nichts wissen. Wo ist die Hoffart? Nur bei den Unerfahrenen. Und wo ist die Torheit? Bei jenen, die sich mit dem eigenen Unverstand begnügen.

Lernen und nichts tun, das ist klein. Lernen und tun, das ist groß und ganz.



Konfuzius (Kong-fu-zi, 551 - 479 v. Chr.):

      Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln:
      erstens durch Nachdenken, das ist der edelste,
      zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste,
      und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.



George Bernard Shaw (1856 - 1950):

Erfahrungen sind Wegweiser - keine Lagerplätze.



Erich Fromm (1900 - 1980):

Ganz offensichtlich führen zufällige und unbeteiligte Beobachtungen nur selten zu bedeutsamen Erkenntnissen. Alle von unserem Verstand gestellten Fragen werden von unserem Interesse bestimmt. Dieses Interesse steht nicht im Gegesatz zur Erkenntnis, sondern ist gerade ihre Bedingung, vorausgesetzt, dass sie mit Vernunft einhergeht, das heißt mit der Fähigkeit, die Dinge so zu sehen, wie sie sind - »sie sein zu lassen«.

Tatsächlich ist die Interpretation ohne die Absicht einer Veränderung leer, und eine Veränderung ohne Interpretation ist blind. Interpretation und Veränderung, Theorie und Praxis sind nicht zwei getrennte Faktoren, die man kombinieren kann; sie stehen vielmehr in Wechselwirkung, so dass die Erkenntnis durch Praxis befruchtet wird und die Praxis durch Erkenntnis geleitet wird. Theorie und Praxis verändern beide ihr Wesen, wenn man aufhört, sie voneinander zutrennen.

Tatsächlich besteht eine der größten Gefahren, die man unbedingt vermeiden sollte, darin, dass man Worte mit Tatsachen verwechselt; der Fetischismus der Worte hindert am Verständnis der Realität.

Der Fetischismus der Worte ist das Gegenteil von Wirklichkeit und seine allmähliche Annäherung an diese kennzeichnen seine Entwicklung. Seine Suche nach der Wirklichkeit bedeutet gleichzeitig die Negierung seiner Illusionen.

Alles, was die Menschheit auf geistigem und materiellem Gebiet jemals erreichte, verdankt sie den Zerstörern von Illusionen und denen, die nach der Wirklichkeit suchen.

Worauf es ankommt, ist nicht, dass eine neue Einsicht unbedingt die letzte Wahrheit ist, sondern dass sie fruchtbar ist und zu weiteren Entdeckungen führt, vor allem aber, dass bei der Entdeckung der Wahrheit der Mensch sich selber ändert, weil er wacher wird und diese größere Wachheit auf die übertragen kann, die nach ihm kommen.

(aus: Jenseits der Illusionen, 11 Verwandte Ideen)



Immanuel Kant (1724 - 1804):

Erfahrung ist die Summe der Erfahrungen, die man lieber nicht gemacht hätte. Und doch ist es eine gute Sache, wenn man diese Schule hinter sich hat.

Die Kinder benutzen nicht die Lebenserfahrung der Eltern; die Nationen kehren sich nicht um die Geschichte. Die schlechten Erfahrungen müssen immer wieder aufs Neue gemacht werden.

Ich brauche nicht zu betonen, wie sehr ich alles Streben nach Wahrheit und Wissen achte und schätze. Aber ich glaube nicht, dass der Mangel an moralischen und ethischen Werten durch rein intellektuelle Bemühungen aufgewogen werden kann.



Albert Schweitzer (1875 - 1965):

Nicht durch ein Erkennen der Welt, sondern durch ein Erleben der Welt kommen wir in ein Verhältnis zu ihr. Das Erkennen kann den Menschen immer nur bis zu dem Wissen führen, dass alles, was um ihn herum in Zeit und Raum als Erscheinung auftritt, seinem Wesen nach Wille zum Leben ist wie er selber. Das letzte Wissen geht in Erleben über.



Friedrich Nietzsche (1844 - 1900):

Unsere Erlebnisse sind viel mehr das, was wir hineinlegen, als das, was darin liegt.



Max Frisch (1911 - 1991):

Es gibt keine wahren Geschichten, dennoch ein Verlangen nach Geschichten, weil Erfahrung, die sich nicht abbildet, kaum auszuhalten ist. Das Übliche ist, dass man sich die Geschichten zu seiner Erfahrung in der Vergangenheit sucht, also in Erinnerungen. Trotz aller Fakten, die dabei als Material verwendet werden, bleibt es Fiktion (Ich schreibe für Leser, 1965).



George Santayana (1863 - 1952):

Die größte Schwierigkeit der Ausbildung besteht darin, Erfahrungen aus Gedanken zu sammeln.



Karl Kraus (1874 - 1936):

Der Gedanke ist ein Gefundenes, ein Wiedergefundenes. Und wer ihn sucht, ist ein ehrlicher Finder, ihm gehört er, auch wenn ihn vor ihm schon ein anderer gefunden hätte

Der Gedankenlose denkt, man habe nur dann einen Gedanken, wenn man ihn hat und in Worte kleidet. Er versteht nicht, dass in Wahrheit nur der ihn hat, der das Wort hat, in das der Gedanke hineinwächst.

Die Sprache sei die Wünschelrute, die gedankliche Quellen findet.

Eigene Gedanken müssen nicht immer neu sein. Aber wer einen neuen Gedanken hat, kann ihn leicht von einem anderen haben.

Eine neue Erkenntnis muss so gesagt sein, dass man glaubt, die Spatzen auf dem Dach hätten nur durch einen Zufall versäumt, sie zu pfeifen.

Ein Paradoxon entsteht, wenn eine frühreife Erkenntnis mit dem Unsinn ihrer Zeit zusammenprallt.

Wer Meinungen von sich gibt, darf sich auf Widersprüchen nicht ertappen lassen. Wer Gedanken hat, denkt auch zwischen den Widersprüchen.

Um einen Irrtum gutzumachen, genügt es nicht, ihn mit einer Wahrheit zu vertauschen. Sonst lügt man.



Franz Grillparzer (1791 - 1872):

Die Vernunft ist der durch die Phantasie erweiterte Verstand.

Der Ungebildete sieht überall nur Einzelnes, der Halbgebildete die Regel, der Gebildete die Ausnahme.



Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916):

Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel.
Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.

Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang.

Niemand ist so beflissen, immer neue Eindrücke zu sammeln, wie der, der die alten nicht zu verarbeiten versteht.

Vieles erfahren haben heißt noch nicht Erfahrung besitzen.

Die Summe unserer Erkenntnisse besteht aus dem, was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben.

Ein Urteil lässt sich widerlegen, ein Vorurteil nie.

Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.

Der Maßstab, den wir an die Dinge legen, ist das Maß unseres eigenen Geistes.



Charles-Louis de Montesquieu (1689 - 1755):

Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.



John Locke (1632 - 1704):

Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.



Ludwig Feuerbach (1804-1872)

Die Erkenntnis ist mehr als der Glaube.



Friedrich Nietzsche (1844 - 1900):

Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.



Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832):

    Dich vermag aus Glaubensketten
    der Verstand allein zu retten.

Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende alles Wissens.

Glaube ist Liebe zum Unsichtbaren, Vertrauen aufs Unmögliche, Unwahrscheinliche.

Der Mensch muss bei dem Glauben verharren, dass das Unbegreifliche begreiflich sei, er würde sonst nicht forschen.

Begreiflich ist jedes Besondere, das sich auf irgend eine Weise anwenden lässt. Auf diese Weise kann das Unbegreifliche nützlich werden.

Das Allgemeine und Besondere fallen zusammen; das Besondere ist das Allgemeine, unter verschiedenen Bedingungen erscheinend.

Begriff ist Summe, Idee Resultat der Erfahrung; jene zu ziehen wird Verstand, dieses zu erfassen Vernunft erfordert.

Was man Idee nennt: das, was immer zur Erscheinung kommt und daher als Gesetz aller Erscheinungen uns entgegentritt.

Die Dialektik ist die Ausbildung des Widersprechungsgeistes, welcher dem Menschen gegeben, damit er den Unterschied der Dinge erkennen lerne.

Der Mensch findet sich mitten unter Wirkungen und kann sich nicht enthalten, nach den Ursachen zu fragen; als ein bequemes Wesen greift er nach der nächsten als der besten und beruhigt sich dabei; besonders ist dies die Art des allgemeinen Menschenverstandes.

Die nächsten fasslichen Ursachen sind greiflich und eben deshalb am begreiflichsten; weswegen wir uns gern als mechanisch denken, was höherer Art ist.

... Denn eben, wenn man Probleme, die nur dynamisch erklärt werden können, bei Seite schiebt, dann kommen mechanische Erklärungsarten wieder zur Tagesordnung.

Nicht alles Wünschenswerte ist ereichbar, nicht alles Erkennenswerte erkennbar.

Des Menschenverstandes angewiesenes Gebiet und Erbteil ist der Bezirk des Tuns und Handelns. Tätig wird er sich selten verirren; das höhere Denken, Schließen und Urteilen jedoch ist nicht seine Sache.

Wissen: das Bedeutende der Erfahrung, das immer ins Allgemeine hinweist.

Die Erfahrung nutzt erst der Wissenschaft, sodann schadet sie, weil die Erfahrung Gesetz und Ausnahme gewahr werden lässt. Der Durchschnitt von beiden gibt keineswegs das Wahre.

Kein Phänomen erklärt sich an und aus sich selbst; nur viele zusammen überschaut, methodisch geordnet, geben zuletzt etwas, das für Theorie gelten könnte.

Theorie und Erfahrung/Phänomen stehen gegeneinander in beständigem Konflikt. Alle Vereinigung in der Reflexion ist eine Täuschung, nur durch Handeln können sie vereinigt werden.

Etwas Theoretisches populär zu machen, muss man es absurd darstellen. Man muss es erst selbst ins Praktische einführen; dann gilt's für alle Welt.

Bei Erweiterung des Wissens macht sich von Zeit zu Zeit eine Umordnung nötig; sie geschieht meistens nach neueren Maximen, bleibt aber immer provisorisch.

Es gibt Hypothesen, wo Verstand und Einbildungskraft sich an die Stelle der Idee setzen.

Hypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine Schüler einlullt; der denkende treue Beobachter lernt immer mehr seine Beschränkung kennen, er sieht, je weiter sich das Wissen ausbreitet, desto mehr Probleme kommen zum Vorschein.

Irren heißt, sich in einem Zustand befinden, als wenn das Wahre gar nicht wäre; den Irrtum sich und anderen entdecken, heißt rückwärts erfinden.

Das schönste Geschenk des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren.

(Maximen und Reflexionen, Aus dem Nachlass)


Ein jeder lernt nur, was er lernen kann;
Doch der den Augenblick ergreift, das ist der rechte Mann.

(Faust I, Studierzimmer)



Sokrates (468 - 399 v. Chr):

Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.



Epictetus (55 - 135):

Es ist unmöglich für einen Menschen, etwas zu lernen, von dem er meint, dass er es schon weiß.



Galileo Galilei (1564 - 1642):

Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.



Blaise Pascal (1623 - 1662):

Man lässt sich lieber durch Gründe überzeugen, die man selber erfunden hat, als durch solche, die anderen in den Sinn gekommen sind.



Ernst Bloch (1885 - 1977):

Irren mag menschlich sein, aber Zweifeln ist menschlicher, indem es gegen das Irren angeht.



Voltaire [Francois Marie Aronet] (1694 - 1778):

Der Zweifel ist kein angenehmer Zustand. Gewissheit aber ist ein lächerlicher Zustand.



Hans A. Pestalozzi (1929 - 2004):

Zweifeln ist Suchen, nicht Ratlosigkeit.



Richard P. Feynman (1918 - 1988):

Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifelns.



René Descartes (1596 - 1650):

Zweifel ist der Weisheit Anfang.



Thomas Hobbes (1588 - 1679):

Wie reiche Erfahrung Klugheit ist, so ist Reichtum an Wissenschaft Weisheit.



William James (1842 - 1910)

Die Kunst der Weisheit besteht darin, zu wissen, was man übersehen muss.



George Bernhard Shaw (1856-1950):

Die Weisheit des Menschen misst man nicht nach seinen Erfahrungen, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.

Wir lernen aus Erfahrung, dass die Menschen nichts aus Erfahrung lernen.



Gabriel Laub (1928 - 1998):

Wir bezahlen neue Erfahrungen so teuer, - weil wir die alten nicht verwerten.



Albert Einstein (1879 - 1955):

Es ist kaum zu glauben, wie wenig die Menschen selbst aus den härtesten Erfahrungen lernen.

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.

Es gibt keine vernünftigere Erziehung, als Vorbild zu sein, wenn es nicht anders geht, ein abschreckendes.

Im Lichte bereits erlangter Erkenntnis scheint das glücklich Erreichte fast wie selbstverständlich.

Weisheit ist nicht das Ergebnis von Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben.



Laotse (Laozi, um 300 v. Chr.):

Andere erkennen ist weise. Sich selbst erkennen ist Erleuchtung.

Lernen ist wie rudern gegen den Strom, sobald man damit aufhört, treibt man zurück.







Eberhard Liß (geb. 1941):

Gesunder Wissensdrang verlangt eine Verbesserung des Verstehens natürlicher Zusammenhänge gemäß menschlicher Neugier und Zielstrebigkeit.

Die natürliche Freude beim Begreifen beobachteter oder entdeckter Zusammenhänge unterstützt das menschliche Erkenntnisstreben.

Wer neue Kenntnis erwirbt, der kann damit mehr wissen; aber wer Einsicht durch Erkenntnis gewinnt, der kann damit sein Wissen verbessern.

Erfahrungswissen basiert auf bisher bewährten (Er-)Kenntnissen, die theoretische oder praktische Einsicht ermöglichen, insbesondere für empirische Urteile oder Voraussagen.

Ohne Wahrnehmung keine Erfahrung, keine Erkenntnis;
- ohne Erkenntnis keine Einsicht, kein Verständnis.

Einsicht durch Erkenntnis wird gewonnen beim kognitiven 'Verstehen lernen' und ermöglicht eine Wissensverbesserung für intelligentes Verhalten.

Einsicht ist eine Begriffsform für das Verstehen eines Sachverhalts aufgrund der Erkenntnis von erfassten Zusammenhängen, beispielsweise einer kausalen Relation zur Bestimmung von Ursache und Wirkung eines Geschehens oder einer Handlung.

Einsicht für besseres Verständnis kann gewonnen werden durch situationsbedingt erworbene (Er-)Kenntnisse von kognitiv erfassten Beziehungen, wobei Freundlichkeit und Humor helfen können.

Ein ideales Lebensziel ist das "Verstehen lernen" durch Erkenntnisse zur Wissensverbesserung zwecks Wahrheitsfindung, d. h. das Gewinnen von Einsicht in natürliche Zusammenhänge mit Respekt vor dem Leben.

Kognitiver Sachverstand basiert auf bewährten Kenntnissen (Erkenntnissen) des Erfahrungswissens, die "kognitiv erfassten" begrifflichen Beziehungen entsprechen und für "erlernte" logische Grundoperationen charakteristisch sind.

Erworbene Kenntnisse von situationsbedingt erfassten Beziehungen werden als bedingte Relationen im Gedächtnis temporär behalten und logisch-funktionell genutzt, besonders für empirische Urteile oder theoretische Modelle.

Der "kreativ Forschende" nutzt seine Zeit für erdachte 'konstruktive Konzepte' zum Problemlösen oder zur Gewinnung von Einsicht in Zusammenhänge beim 'Verstehen lernen'.

»Verstehen lernen« heißt kognitive Gewinnung von Einsicht in prinzipielle Sinn-Zusammenhänge von Sachverhalten der "wirklichen" Erfahrungswelt gemäß dem individuellen Erkenntnisprozess.

Verstand ist Erkenntnisvermögen für "intellektuelle" Deutungen und Urteile durch 'praktische Einsicht' als handlungsorientierte Form des Verstehens. -
Verstandesmäßiges Problemlösen kann "vernünftig" optimiert werden mit Hilfe von zu bewertenden Voraussagen durch 'theoretische Einsicht' (vgl. soziale Konsequenzen).

Vernunft ist "rationales" Einsichtsvermögen für hypothetische Modellvorstellungen von kognitiv erfassten Zusammenhängen, die geeignet sind zur 'logischen' Argumentation oder 'antizipativen' Voraussicht mittels assoziierten Voraussagen der jeweiligen Konsequenzen von alternativ wählbaren Handlungsoptionen, die 'gewissenhaft' abzuwägen sind vor der Entscheidung für eine als 'sozialverträglich' verantwortbare Handlung.

Die Fähigkeit zu praktischer oder theoretischer Einsicht (vgl. Verstand bzw. Vernunft) ist eine Voraussetzung für die "einsichtige" Änderung des Verhaltens eines kognitiven Systems entsprechend der hoch entwickelten Lernform "Lernen durch Einsicht in prinzipielle Sinn-Zusammenhänge".

Das verstandesmäßige Auffinden "intelligenter" Problemlösungen kann bestimmt werden mit vernünftigen Zielstellungen aufgrund von prädiktiven Denkmodellen des systematisierten Wissens für Theorien und Hypothesen.

Ein weiser Mensch erlernt sein Verständnis des Wesentlichen durch gewonnene Einsicht in begreifbare Sinn-Zusammenhänge; - dabei kann er staunen wie ein Kind über die schwerverständliche Komplexität der Natur.

Weisheit als höchste Einsichtsfähigkeit ermöglicht theoretisches Wissen um Prinzipien der Seinserfahrung, das begründbar ist durch fundamentale Lebenserfahrung und rationale Einsicht in allgemeine Zusammenhänge.

Klugheit als rationale Urteilsfähigkeit basiert auf pragmatischem Wissen um zweckmäßige Mittel zum Glück beim Problemlösen.

Ein 'kluger' Mensch vermeidet Fehlurteile beim analytischen Denken durch die selbstkritische Verbesserung seiner Modellvorstellungen (Ansichten, Theorien) gemäß seiner empirisch gewonnenen 'praktischen' Einsicht in wirkliche Zusammenhänge.

Für kluges Handeln nutzbares Wissen ist erfahrungsgemäß erlernbar nach der Methode 'Versuch und Irrtum', d. h. Lernen aus Fehlern oder am Erfolg.

Immer wieder Neues versuchen und sich dabei irren dürfen ist der Weg zum Lernen - auch aus schlechten Erfahrungen.

Dazulernen verlangt die situationsangepasste Nutzung einer neu erworbenen Kenntnis.

Umlernen erfolgt durch das Ersetzen einer alten Regel oder Theorie durch eine neue.

Das Umdenken für Umlernen erfordert das Aufgeben bisheriger Denkweise(n).

Das Gewinnen einer Erkenntnis entspricht dem "mentalen" Begreifen, d. h. der kognitiven Erfassung mindestens einer begrifflichen Beziehung, die als erworbene Kenntnis gemäß ihrer praktischen Bewährung genutzt werden kann.

Eine gewonnene Erkenntnis wird deklarativ bestimmt als eine 'bisher bewährte' Kenntnis, die empirisch überprüfbar und logisch begründbar ist.

Wer praktisch bewährte Erkenntnisse für prinzipielle Aussagen forschend gewinnt, kann wesentliche Sachverhalte realistisch beschreiben und begründet erklären, - verbunden mit Kritik bzw. Zweifeln an Denkgewohnheiten, bisherigen Lehrmeinungen, unbewiesenen Axiomen und tradierten Glaubenssätzen.

Die kognitive Erfassung 'allgemeiner' Beziehungen zwischen speziellen Fakten (als 'wesentliche' Relationen von Sachverhalten) gelingt aber nur schrittweise mit notwendigen Korrekturen und ohne die absolute Wahrheit über die Welt zu erfahren.

Objektivierbare (Er-)Kenntnisse können in Form relationaler Aussagen dargestellt und mitgeteilt werden, womit auch theoretische Einsicht in prinzipielle Zusammenhänge wissenschaftlich vermittelbar ist.

Theoretische Erkenntnisse resultieren aus der kognitiven Zusammenhangserfassung beim situationsbedingten Kenntniserwerb von untersuchten Sachverhalten, wobei deren 'wissensbasierte' Beobachtung und Reflexion instruktiv förderbar ist mit didaktischen Beispielen bzw. Lehrsätzen.

Praktische oder theoretische Einsicht (für Klugheit bzw. Weisheit) basiert auf situationsbedingt erworbenen Kenntnissen (Erkenntnissen für Wissen), die modellhaft erfassten 'begrifflichen' Beziehungen entsprechen.

Die "rationale" Einsicht durch theoretische Erkenntnis ermöglicht analytische Urteile und selbstbestimmte Entscheidungen gemäß dem assoziativ nutzbaren Erfahrungswissen, insbesondere zwecks "intelligenter" Klärung eines problematischen Sachverhalts.

Aufklärende Erkenntnisse der theoretischen Einsicht widersprechen oft kritikwürdigen Denkgewohnheiten für Vorurteile und Aberglaube.

Durch neue Entdeckungen für Erkenntnisse können Denkmodelle korrigiert, geändert oder verbessert werden hinsichtlich ihrer relativen Wahrheit.

Wer theoretische Einsicht in reale Zusammenhänge gewinnt und nach praktischer Überprüfung vorteilhaft nutzt, hat hochintelligent gelernt.

Lernen durch Einsicht führt zur Theorie. - Erst Lernen aus eigener Erfahrung wird zur Praxis einer Verhaltensänderung.

Kreativ denken bedeutet, innovative Problemlösungen mit neuer Einsicht in Wesentliches finden.

Erfinderisch entworfen werden neue begriffliche Assoziationen für 'konstruktive Konzepte', insbesondere als Ansätze zum Problemlösen.

Beim Lernen durch Einsicht in Zusammenhänge unterstützt eine gewonnene Erkenntnis die zielorientierte Lösungsfindung oder Aktionsnachahmung aufgrund von (Modell-)Vorstellungen oder Erwartungen (Erinnerungen).

Die gewonnene Erkenntnis beim Lernen durch Einsicht ermöglicht eine innovative Modellvorstellung, die nutzbar ist als 'konstruktives Konzept' oder Lösungsansatz zur intelligenten Verhaltensänderung.

Ein konstruktives Konzept (Entwurf) ermöglicht ein neuartiges Verständnis gemäß der 'konzeptionellen' Einsicht in begriffene Zusammenhänge von abstrakt gedeuteten Darstellungsformen als Fakten mindestens eines Sachverhalts des untersuchten Gegenstandsbereichs.

Ein gelehrter Denker kann Wesentliches erkennen und seine Deutung prägnant formuliert mitteilen.

Definierte Logos-Relationen für Grunderkenntnisse des Erfahrungswissens sind prinzipielle Aussagen, die mit möglichst wenigen Worten prägnant formuliert werden. [s. u. Essay "Kognitiv-logische Grunderkenntnisse"]

Eine Grunderkenntnis wird bestimmt als die 'praktisch bewährte' profunde Kenntnis von einem als wesentlich erkannten Zusammenhang (vgl. kognitiv erfasste Gesetzmäßigkeit), die nutzbar ist als Begriffsrelation für induktiv erlerntes Regelwissen (ohne Gewissheit).

Ein verständliches Ausdrücken eigener Vorstellungen gelingt mittels bekannter Begriffssymbole für möglichst eindeutige Darstellungsformen als Aussagen von begrifflichen Beziehungen.

Interpretativ verstehbare Darstellungsformen werden als informative Aussagen aspektorientiert gedeutet und subjektiv bewertet zwecks individueller Bestimmung von 'intellektuellen' Beurteilungen und möglichen Entscheidungen.

Der "erfahrungsbedingt interpretierende" Mensch deutet und beurteilt seine situationsabhängig erkannten Wahrnehmungen gemäß individuellen, kenntnisspezifisch erinnerten Vorstellungen und Erwartungen, auch beeinflusst von seiner emotionalen Einstellung für subjektive Bewertungen.

Beim 'intellektuellen' Beurteilen des Erkannten (als möglichst sinngemäß Verstandenes) werden analytisch selektierte Begriffe als Abstrakta für unterscheidbare Kategorien synthetisch in Beziehung gesetzt und als verknüpfte Begriffsrelationen gemäß dem ausgebildeten Erfahrungswissen genutzt für empirische Urteile und logische Schlüsse.

Darstellungen für 'verständliche' Aussagen können nur dann richtig gedeutet und verstanden werden, wenn bei ihrer Interpretation erforderliche Kenntnisse für adäquate Vorstellungen vorhanden und im richtigen Kontext nutzbar sind.

Objektivierbar sind (Er-)Kenntnisse als relationale Aussagen, die nur von 'Verstehenden' informativ genutzt werden können, - infolge ihrer kontextgerechten Einordnung in dafür passendes Wissen.

Notwendig für das richtige Verstehen deklarativer Aussagen von Erkenntnissen ist die hinreichende Einsicht in beschriebene Zusammenhänge aufgrund kontextgemäßer Sachkenntnisse des Verstehenden.

Beim kognitiv-logischen Verstehen wird analytisch unterschieden zwischen begrifflichen Wertekategorien des erworbenen Wissens, das für erfahrungsbedingte Urteile bestimmend ist.

Notwendige Bedingungen für gutes Verstehen einer Darstellung sind passendes (Vor-)Wissen, Interesse und Lernbereitschaft.

Eingeschränktes Interesse und unzureichendes Wissen erschweren eine kognitive Verbesserung des Verstehens und ein Lernen durch Einsicht.

Voraussetzungen für verständiges Mitdenken sind Übereinstimmungen im Erfahrungswissen und tolerante Einsicht in fremde Gedankengänge.

Vernünftige Selbstkontrolle mit Selbstkritik ermöglicht Selbsterkenntnis für besseres Verständnis durch 'intentionales' Lernen.

Ein Weitsichtiger mit guter Voraussicht hat bessere Einsicht als viele Kurzsichtige mit der besten Absicht.

Engstirnige 'Schwarzweiß-Denker' urteilen nicht differenziert genug, - ihnen fehlt die nötige Einsicht in komplexe Zusammenhänge.

Mangelnder Kenntniserwerb, oft wegen Desinteresse, ist ein Grund für Fehlurteile aufgrund unwahrer oder verunsichernder Vorstellungen.

Denkgewohnheiten und Vorurteile basieren auf pragmatischem Erfahrungswissen, das in Fällen gewonnener Einsicht durch neue Erkenntnisse verbessert, korrigiert oder erweitert werden kann.

Konstruktive Konzepte oder Theorien stehen im Konflikt zu Denkgewohnheiten und Vorurteilen der so genannten Fachleute.

Innovative Theorien als wegweisende Denkmodelle gewinnen erst dann an Bedeutung, wenn Experten sie richtig verstehen und unterstützen.

Ein kognitiver Wissenszuwachs (durch Kenntniserwerb) führt zu einer 'innovativen' Einsicht und kann einen fortschrittlichen Qualitätssprung bei der Entwicklung von Wissen bedeuten.

Wissenschaftliche Wahrheitsfindung ist schrittweise möglich durch rationale Kritik beim Erkenntnisstreben im Kampf gegen irrationale Überzeugung und Selbsttäuschung.

Einsichtige Anerkennung der unerbittlichen Realität verlangt ein Aufgeben irrealer Vorstellungen und Erwartungen des Wunschdenkens.

Wir deuten und erklären beobachtete Objektformen und Vorgänge der natürlichen Umwelt gemäß unseren Kenntnissen und subjektiven Einstellungen aufgrund von eigenen Erfahrungen für interpretative Vorstellungen und Vermutungen.

Vorstellungen sind mentale Deutungen oder Erinnerungsbilder.

Modellmäßige Vorstellungen für theoretische Interpretationen basieren auf kritisch zu überprüfenden Erkenntnissen des deklarativen Erfahrungswissens.

Erworbene (Er-)Kenntnisse verhelfen zu erinnerbaren (Modell-) Vorstellungen und Erwartungen, die vorteilhaft nutzbar sind beim situationsangepassten Denken (und Fühlen) für kluges Handeln.

Wir erkennen und deuten sogar Unerklärliches, - mit modellhaften Vorstellungen als Annahmen.

Bisher unerforschte Phänomene als unerklärliche Erscheinungen können vom Menschen mit seinen schematischen Vorstellungen nur vage oder modellhaft erkannt und nur subjektiv gedeutet werden.

Fehldeutungen entsprechen Missverständnissen aufgrund subjektiver Vorstellungen gemäß unzureichendem Kontextwissen.

Einbildung ist Vortäuschung einer virtuellen Wahrnehmung.

Ideale Illusionen und Fiktionen beeindrucken nicht nur Jugendliche, dagegen sind realistische Ansichten und Aufklärungen oft unerfreulich oder wirken belastend als unerwünschte Seinserfahrung.

Beeindruckende Zufälle festigen ideologischen Wunderglauben.

Religion ist wie jede Ideologie von Menschen erdacht, auch wenn sie göttliche Offenbarungen vorgibt.

'Angstreligionen' sind Menschenwerk und Machtmittel, die menschliches Leid mehr verursacht als gemindert haben, insbesondere durch Glaubenskriege, - mit der Androhung von "ewiger Verdammnis der Seele" bei ungenügender Unterwürfigkeit zur Erbetung von göttlicher Hilfe zwecks "Erlösung von Übel" und "Vergebung der Sünden".

Wer an die Unsterblichkeit seiner Seele glaubt, nimmt sich selbst zu wichtig und ist an seiner Angst vor dem Tod selbst schuld.

Solange Menschen an Dogmen glauben, die Begründungen für Kämpfe und Kriege liefern, werden Menschen für dogmatische Fiktionen geopfert.

Dogmatische Aussagen lassen keine Kritik und Hinterfragung zu, weil sie absolute Gültigkeit und Wahrheit beanspruchen.

Glaube mit Überzeugung nur das, was Du selbst kritisch geprüft hast!

Informative Aussagen von logisch begründbaren Erkenntnissen können nach ihrer kritischen Überprüfung und empirischen Bewährung dann 'kognitiv' gerechtfertigt werden, wenn dafür fundamentales 'Wissen vom Wesentlichen' im lernfähigen Gedächtnissystem durch situationsbedingten Kenntniserwerb ausgebildet werden konnte, womit 'rationale' Einsicht in wirkliche Zusammenhänge ermöglicht wird.

Erkenntnisfördernd sind systematische Untersuchungen von Sachverhalten zwecks wissenschaftlicher Beantwortung von Fragen zu ungelösten Problemen, - ausgehend von 'kreativen' Ideen oder 'hypothetischen' Ansichten für theoretische Konzepte oder Thesen.

Erkenntnisvermögen für ausbildbares Erfahrungswissen befähigt den Menschen zum Lernen durch Einsicht für kluges Handeln, - auch zu vernünftiger Selbstbestimmung durch Aufklärung gegenüber dogmatischen Ideologien.

Wer wissen will, was wirklich wahr ist, kommt in Konflikt mit pragmatischen Denkgewohnheiten und ideologischen Theorien.


Siehe auch:  » Urteil und Wahrheit    » Wissen und Wissenschaft

                  » Logos und Seinserfahrung   » Freiheit und Frieden

Anhang:  » Zitate-Archiv »Religion und Kirche« - 4. Teil mit Essays

Essay:  » Kognitiv-logische Grunderkenntnisse (Logos-Relationen)

Literaturauswahl:  » Erkenntnisse zu Evolution, Mensch und Technik

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