Weisheiten zum Thema »Heiterkeit und Weisheit«

Eine diskursive Folge erlesener Aphorismen von genannten Autoren ohne Rangfolge - » VORWORT

 

Charles Dickens (1812 - 1870):

Nichts in der Welt ist so ansteckend wie Gelächter und gute Laune.



Wilhelm Busch (1832 - 1908):

Lachen ist ein Ausdruck relativer Behaglichkeit.



Jean Paul [Friedrich Richter] (1763 - 1825):

Heiterkeit hat nur der Mensch. Genuss auch das Tier.



Albert Einstein (1879 - 1955):

Das Schönste, was es in der Welt gibt, ist ein leuchtendes Gesicht.

Dass der Mensch sich freuen kann, setzt voraus, dass er sich ärgern kann, aber nicht, dass er sich ärgert.



Alexander von Humboldt (1769 - 1859):

Ich liebe die Heiterkeit ungemein. Es ist nicht gerade die laute, die sich wie genießende Fröhlichkeit ankündigt, sondern die stille, die sich so recht über die innere Seele ergießt.



Rosa Luxemburg (1871 - 1919):

Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja heiter trotz alledem, denn das Heulen ist das Geschäft der Schwäche.



Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916):

Traurigkeit ist Stille, ist Tod. Heiterkeit ist Regsamkeit, Bewegung, Leben.



Curt Goetz (1888 - 1960):

Die Heiterkeit ist die Distanz, die man sich zu den Unbillen des Lebens erarbeitet hat.



Christian Morgenstern (1871 - 1914):

Sieh, das ist Lebenskunst: Vom schweren Wahn des Lebens sich befrein, fein hinzulächeln übers große Muss.



George Bernard Shaw (1856 - 1950):

Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe.



Friedrich Nietzsche (1844 - 1900):

Seines Todes ist man gewiss: Warum sollte man nicht heiter sein?

Wir müssen die Dinge lustiger nehmen, als sie es verdienen, zumal wir sie lange Zeit ernster genommen haben, als sie es verdienen.



Octavio Paz (1914 - 1998):

Lernen, frei zu sein, heißt lernen zu lächeln.



Karl Marx (1818 - 1883):

Die wesentlichste Form des Geistes ist Heiterkeit, Licht.



William Shakespeare (1564 - 1616):

Die wissende Heiterkeit ist ein Tor zum Ewigen!



Li Taipo (701 - 762):

Die Welt ist voll von kleinen Freuden, die Kunst besteht nur darin, sie zu sehen, ein Auge dafür zu haben.



Antoine de Saint-Excupery (1900 - 1944):

Die schönste Freude erlebt man immer da, wo sie am wenigsten erwartet wird.



Plutarch (etwa 46 - 120):

Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nicht von äußeren Dingen; der Mensch bringt aus seinem Innern wie aus einer Quelle Lust und Freude in sein Leben.



Mark Twain (1835 - 1910):

Freude lässt sich nur voll auskosten, wenn sich ein anderer mitfreut.



Peter Rosegger (1843 - 1918):

Den Mitmenschen Freude zu machen, ist doch das Beste, was man auf der Welt tun kann.



Ernst Ferstl (geb. 1955):

Wer anderen Grund zur Freude gibt, schenkt doppelt.



Rabindranath Tagore - Thakur (1861 - 1941):

Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude.
Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht.
Ich handelte, und siehe, die Pflicht war Freude.



Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832):

Wer freudig tut und sich des Getanen freut, ist glücklich.

Die Menschen begreifen gar nicht, wie ernst man sein muss,
um heiter zu sein.

Nur Heiterkeit und grader Sinn
verschafft dir endlichen Gewinn.

Dem Heiteren erscheint die Welt auch heiter!



Christian Morgenstern (1871 - 1914):

Das Glück ist Zufriedenheit, verpackt in Freundlichkeit und Humor.



Erich Kästner (1899 - 1974):

Humor rückt den Augenblick an die richtige Stelle. Er lehrt uns die wahre Größenordnung und die gültige Perspektive. Er macht die Erde zu einem kleinen Stern, die Weltgeschichte zu einem Atemzug und uns selber bescheiden.



Hermann Hesse (1877 - 1962):

Aller höchster Humor fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt.



Curt Goetz (1888 - 1960):

Die schwierigste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen.



Heinz Ehrhardt (1909 - 1979):

Wer sich selbst auf den Arm nimmt, erspart anderen die Arbeit.



Charles Dickens (1812 - 1870):

Der Humor nimmt die Welt hin, wie sie ist, sucht sie nicht zu bessern und zu bekehren, sondern sie mit Weisheit zu ertragen, da sie doch nur eine närrische Welt ist und bleiben wird.



Otto Julius Bierbaum (1865 - 1910):

Humor ist, wenn man trotzdem lacht.



Werner Finck (1902 - 1978):

An dem Punkt, wo der Spaß aufhört, beginnt der Humor.

Humor ist die Lust zum Lachen, wenn einem zum Heulen ist.



Sigmund Graff (1898 - 1979):

Humor ist selbstgekelterte seelische Widerstandskraft.



Wilhelm Raabe (1831 - 1910):

Humor: Der Schwimmgürtel auf dem Strom des Lebens.



Joachim Ringelnatz (1883 - 1934):

Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.



Kurt Tucholsky (1890 - 1935):

Humor haben heißt, durch die Dinge durchsehen, wie wenn sie aus Glas wären.



Ernst Penzoldt (1892 - 1955):

Humor ist die Fähigkeit, heiter zu bleiben, wenn es ernst wird.



Peter Bamm (1897 - 1975):

Eine ernste Sache mit Humor betrachten heißt noch lange nicht, ihren Ernst verkennen.



Immanuel Kant (1724 - 1804):

Nur wer das Leben ernst, bitter ernst nimmt, hat auch wirklich Humor.



Jean Paul [Friedrich Richter] (1763 - 1825):

Humor ist überwundenes Leiden an der Welt.



Curt Goetz (1888 - 1960):

Humor ist nicht erlernbar. Neben Geist und Witz setzt er vor allem ein großes Maß von Herzensgüte voraus; von Geduld, Nachsicht und Menschenliebe. Deshalb ist er so selten.



Paula Modersohn-Becker (1876 - 1907)

Wer seinen Humor verliert, beweist, dass er nur Witz gehabt hat.

Traurigkeit ist wohl etwas Natürliches. Es ist wohl ein Atemholen zur Freude.



Rabindranath Tagore - Thakur (1861 - 1941)

Schöne Tage - nicht weinen, dass sie vergangen, sondern lächeln, dass sie gewesen.



David Hume (1711 - 1776):

Verstand und Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor,
Witz und Humor erwecken Liebe und Zuneigung.



Charles Maurice de Talleyrand (1754 - 1838):

Nur Dummköpfe und Fanatiker haben überhaupt heinen Humor.



Immanuel Kant (1724 - 1804):

Der stumpfe Kopf ermangelt des Witzes, der Dummkopf des Verstandes.



Albert Einstein (1879 - 1955):

Es gibt die erstaunliche Möglichkeit, dass man einen Gegenstand mathematisch beherrschen kann, ohne den Witz der Sache wirklich erfasst zu haben.



Novalis [F. L. v. Hardenberg] (1772 - 1801):

Der Witz ist schöpferisch - er macht Ähnlichkeiten.
(Witz kommt von wizzi = Wissen, Verstand.)

Wo Phantasie und Urteilskraft sich berühren, entsteht Witz;
wo sich Vernunft und Willkür paaren, Humor.



Edward George Bulwer-Lytton (1803 - 1873):

Witz ist nichts als amüsant gemachte Wahrheit.



Wilhelm Ludwig Wekhrlin (1739 - 1792):

Wem Menschenkenntnis fehlt, gerät mit seinem Witz an den nächsten Galgen.



William Hazlitt (1778 - 1830):

Der Witz ist das Salz der Unterhaltung, nicht die Nahrung.



Bertrand Russell (1872 - 1970):

Das Sprichwort ist eines Menschen Witz und aller Menschen Weisheit.



Aus dem Talmud (um 500 - 600):

Wer ist weise? - Der von jedem Menschen etwas lernen kann!



Konfuzius (Kong-fu-zi, 551 - 479 v. Chr.):

Der Weise sucht, was in ihm selber ist, der Tor, was außerhalb.



Michel de Montaigne (1533 - 1592):

Das deutlichste Anzeichen von Weisheit ist anhaltende gute Laune.



Francois de La Rochefoucauld (1613 - 1680):

Die Unerschütterlichkeit des Weisen ist nichts als die Kunst, Erschütterungen nicht zu zeigen.



Bertrand Russell (1872 - 1970):

Furcht ist die Hauptursache für den Aberglauben und eine der Hauptursachen für Grausamkeit. Die eigene Furcht zu besiegen, ist der Beginn der Weisheit.



Moliere (1622 - 1673):

Der Weise ist auf alle Ereignisse vorbereitet.



Alexander Dumas (1802 - 1870):

Alle menschliche Weisheit gipfelt in zwei Worten: Warte und hoffe.



William James (1842 - 1910):

Die Kunst der Weisheit besteht darin, zu wissen, was man übersehen muss.



Christoph Martin Wieland (1733 - 1813):

Der allein ist weise, der im Sparen zu genießen, im Genuss zu sparen weiß.



[Lucius Annaeus] Seneca (um 4 v. Chr. - 65):

Der hat die Weisheit erfasst, der ebenso sorglos stirbt, wie er geboren wurde.



George Bernard Shaw (1856 - 1950):

Die Weisheit des Menschen misst man nicht nach seinen Erfahrungen, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.



Gabriel Laub (1928 - 1998):

Altersweisheit kommt nicht von selbst. Wer im Alter weise wird, muss in der Jugend gescheit gewesen sein.



Albert Einstein (1879 - 1955):

Weisheit ist nicht das Ergebnis von Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben.

Dem Streben, Weisheit und Macht zu vereinen, war nur selten und nur auf kurze Zeit Erfolg beschieden.



Sokrates (469 - 399 v. Chr.):

Nur der ist weise, der weiß, dass er es nicht ist.



Laotse (um 300 v. Chr.):

Der Weise hat keine unumstößlichen Grundsätze:
er passt sich anderen an.



Wilhelm Busch (1832 - 1908):

Stets äußert sich der Weise leise,
vorsichtig und bedingungsweise.

Was man ernst meint,
sage man am besten im Spaß.

Wer alles mit Humor verbindt,
am besten durch das Leben findt.



Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 - 1716):

Weisheit ist nichts anderes als die Wissenschaft der Glückseligkeit.



Arthur Schopenhauer (1788 - 1860):

Es gibt keine andere Offenbarung als die Gedanken der Weisen.

Das Alter hat die Heiterkeit dessen, der seine Fesseln los ist und sich nun frei bewegt.

Je mehr der Mensch Ernstes fähig ist, desto mehr kann er lachen.






Eberhard Liß (geb. 1941):

Echte Lebenshilfen sind Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Humor, - wohl dem, der dazu fähig ist.

Wir müssen lernen, unsere Enttäuschungen mit Würde und Toleranz zu ertragen. Dabei helfen uns Aufrichtigkeit, Humor und Tapferkeit.

Wer Absurdes nicht zu ernst nimmt und darüber lachen kann,
hat Humor und versteht Spaß.

Wer über sich selbst lachen kann, hat selbstkritischen Humor.

'Froher Verstand' befähigt zu Einsicht mit Humor.

Wer neue Kenntnis erwirbt, der kann damit mehr wissen; aber wer Einsicht durch Erkenntnis gewinnt, der kann damit sein Wissen verbessern.

Weisheit als höchste Einsichtsfähigkeit ermöglicht theoretisches Wissen um Prinzipien der Seinserfahrung, das begründbar ist durch fundamentale Lebenserfahrung und rationale Einsicht in allgemeine Zusammenhänge.

Ein weiser Mensch versteht und lernt viel durch seine Einsicht in Sinn-Zusammenhänge; dennoch staunt er wie ein Kind über die relativ begreifbare Komplexität der Natur.

Altersweisheit ermöglicht dem Einsichtigen eine realistische Unterscheidung der glaubwürdigen Wahrheiten von den vielen Unwahrheiten.

Rationale Selbstkontrolle verhilft zur Altersweisheit: Klagen vermeiden und Freude suchen.

Auf dem Weg zur Altersweisheit müssen wir lernen, vergebliche Anstrengungen und erfolglose Bemühungen möglichst gelassen hinzunehmen.

Zur Altersweisheit gehört ein dickes Fell.

Humorvolles Lachen macht den Ernst des Lebens erträglicher.

Gelassen die Ruhe bewahren trotz Störung gelingt mit Toleranz.

Wer trotz alledem nur lächeln kann und die Ruhe bewahrt, ist ein Weiser mit Humor.



Siehe auch: » Erkenntnis und Erfahrung  » Urteil und Wahrheit  » Geduld und Mut

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