Weisheiten zum Thema »Werk und Erfolg«

Eine diskursive Folge erlesener Aphorismen von genannten Autoren ohne Rangfolge - » VORWORT

 

Sophokles (496 - 406 v. Chr.):

Achtung verdient, wer vollbringt, was er vermag.



Aristoteles (384 - 322 v. Chr.):

Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.

Erfolg kommt nicht von ungefähr. Was uns widerfährt, hängt nicht von Glück oder Zufall ab. Es gibt für alles einen Grund.



Emil Oesch (1894 - 1974):

Erfolgreich sind wir nur, wo wir nützen, nicht wo wir ausnützen.



Mark Twain (1835 - 1910):

Die Bewunderung für eine vollkommene Sache nimmt stets zu, niemals ab; und das ist der sicherste Beweis dafür, dass sie vollkommen ist.

Das schönste aller Geheimnisse: ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen.

Die Werke der erlauchten Größen sind wie Wein. Meine sind wie Wasser. Aber Wasser trinkt jeder.

Wir wollen froh sein, dass es Narren gibt. Ohne sie hätten wir anderen keinen Erfolg.



Charles de Montesquieu (1689 - 1755):

Ich habe stets beobachtet, dass man um Erfolg in der Welt zu haben, närrisch scheinen und weise sein muss.



Peter Bamm (Curt Emmrich, 1897 - 1975):

Tätig ist man immer mit einem gewissen Lärm. Wirken geht in der Stille vor sich.



Thomas Adam Edison (1847 - 1931):

Erfolg hat nur der, welcher etwas tut, während er auf den Erfolg wartet.



Joseph de Maistre (1753 - 1821):

Zu wissen, wie man abwartet, ist das große Geheimnis des Erfolges.



Couve de Murville (geb. 1907):

Das Wissen um den richtigen Zeitpunkt ist der halbe Erfolg.



Katharina von Siena (1347 - 1380):

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.



Samuel Johnson (1709 - 1784):

Große Werke vollbringt man nicht mit Kraft, sondern mit Ausdauer.



Francois de La Rochefoucauld (1613 - 1680):

Wer sich zuviel mit Kleinkram abgibt, wird meist unfähig für das Große.



Eugen Roth (1895 - 1976):

    Ein Mensch sagt, - und ist stolz darauf,
    er geh' in seinen Pflichten auf.
    Bald aber, nicht mehr ganz so munter,
    geht er in seinen Pflichten unter.



Duke Ellington (1899 - 1974):

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.



Kurt Tucholski (1890 - 1935):

Dürfen darf man alles - man muss es nur können.



Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916):

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.

Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei.

Vom Arzt und vom Lehrer wird verlangt, dass er Wunder tue, und tut er sie - wundert sich niemand.

Sag etwas, dass sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und du bist unsterblich.

Der Spott endet, wo das Verständnis beginnt.



Wilhelm Busch (1832 - 1908:

Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.



Gabriel Laub (1928 - 1998):

Fremder Arbeitseifer ist immer ärgerlich: er macht uns entweder Konkurrenz oder Vorwürfe.



Voltaire, eigtl. Francois-Marie Arouet (1694 - 1778):

Die Arbeit hält drei große Übel fern: die Langeweile, das Laster und die Not.



Sinclair Lewis (1885 - 1951):

Auf die Arbeit schimpft man nur so lange, bis man keine mehr hat.



Cicero (106 - 43 v. Chr.):

Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit.



Gabriel Laub (1928 - 1998):

Die Faulheit ist der heimliche Vater des Fortschritts.



Manfred Hinrichs:

Für unsere Bequemlichkeit ist uns nichts zu anstrengend.



Erich Kästner (1899 - 1974):

Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum sich so wenige damit beschäftigen.

Denkt ans fünfte Gebot: Schlagt eure Zeit nicht tot.



Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832):

Die Zeit ist mein Besitz, mein Acker ist die Zeit.

Wer das Recht hat und Geduld, für den kommt auch die Zeit.

Ein wirklich großes Talent ist nicht irrezuleiten und nicht zu verderben.

Alles auf der Welt kommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluss an.

Erfolgreich zu sein setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.

Das Außerordentliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege.

Gebraucht die Zeit, sie geht so schnell von hinnen, doch Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen.



Arthur Schopenhauer (1788 - 1860):

Gewöhnliche Menschen denken nur daran, wie sie ihre Zeit verbringen. Ein intelligenter Mensch versucht sie zu nützen.

Im Alter gibt es keinen schöneren Trost, als dass man die ganze Kraft seiner Jugend Werken einverleibt hat, die nicht mit altern.

Wenn dennoch einer den Ruhm, welcher zum Nachruhm werden soll, erlebt; so wird es selten früher als im Alter geschehen: allenfalls gibt es bei Künstlern und Dichtern Ausnahmen von dieser Regel, am wenigstens bei Philosophen.

Die durch solchen Ruhm (in den Wissenschaften) bezeichnete intellektuelle Überlegenheit wird allemal an den Tag gelegt durch eine neue Kombination irgendwelcher Daten. Diese nun können sehr verschiedener Art sein; jedoch wird der durch ihre Kombination zu erlangende Ruhm um so größer und ausgebreiteter sein, je mehr sie selbst allgemein bekannt und jedem zugänglich sind.

Der Wert des Nachruhms liegt also im Verdienen desselben, und dieses ist sein eigener Lohn. Ob nun die Werke, welche ihn erwarben, unterweilen auch den Ruhm der Zeitgenossen hatten, hing von zufälligen Umständen ab und war nicht von großer Bedeutung.



Stefan Zweig (1881 - 1942):

Selten begreifen die Zeitgenossen auf den ersten Blick die Größe eines Menschen oder die Größe eines Werkes, ...
Aber nie lässt sich die eingeborene Kraft eines Werkes auf die Dauer verbergen oder verschließen.



Clarence E. Dutton (1841 - 1912, Geograph) schrieb 1882:

Große Neuheiten, ob in der Kunst oder der Literatur, in der Wissenschaft oder der Natur, erobern die Welt nur selten im Sturm. Ehe man sie bewerten kann, muss man sie begriffen haben, und ehe man sie begreifen kann, muss man sich ihnen gewidmet haben.



Carl Friedrich Benz (1844 - 1929):

Dummheit der anderen ist der schlimmste Feind des Erfinders.

Die Mehrheit muss nicht recht haben. Mehrheit bedeutet nur scheinbares Übergewicht.



Mahatma Gandhi (1869 - 1948):

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.



Sigmund Graff (1898 - 1979):

Erfolg ersetzt alle Argumente.



Doubert:

Um in der Welt Erfolg zu haben, braucht man Tugenden, die beliebt, und Fehler, die gefürchtet machen.



Galileo Galilei (1564 - 1642):

Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.



Mark Twain (1835 - 1910):

Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.



Albert Einstein (1879 - 1955):

Wenn eine Idee nicht zuerst absurd erscheint, taugt sie nichts.

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Die wirklich wichtigen Dinge werden anders gelernt als durch Worte.

Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.

Siehe Zitate-Anthologie: » Albert Einsteins Weisheiten und Ansichten



Gottfried Keller (1819 - 1890):

Es ist gesünder, nichts zu hoffen und das Mögliche zu schaffen, als zu schwärmen und nichts zu tun.



Franz von Assisi (1181 - 1226):

Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.



Hermann Hesse (1877 - 1962):

Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.



Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832):

Das Unmögliche behandeln, als wenn es möglich wäre!

Nichts Unmögliches hoffen und doch dem Leben genug sein!



Friedrich von Schiller (1759 - 1805):

Bescheidenes Misstrauen an sich selbst ist zwar immer das Kennzeichen des wahren Talents, aber auch der Mut steht ihm gut an.



Moriartes, gr. Philosoph (314 - 244 v. Chr.):

Mut ist eine Tugend, doch Angst beweist Vernunft, Bewusstsein und Phantasie. - Die Kunst ist es abzuwägen.



[Lucius Annaeus] Seneca (um 4 v. Chr. - 65):

Gründlich prüfen müssen wir zuerst uns selbst,
dann die Aufgabe, die wir übernehmen, und dann
die Menschen, derentwegen oder mit denen wir das tun.

Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft:
Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.



Rosa Luxemburg (1871 - 1919):

Nur auf das, was ich selber tue, kann ich rechnen.



Gustav Knuth (1901 - 1986):

Erfolg ist meistens nichts anderes als eine Chance, verpackt in harte Arbeit.



Albert Einstein:(1879 - 1955):

Wenn A für Erfolg steht, gilt die Formel: A = X + Y + Z.
X ist Arbeit, Y ist Muße und Z heißt Mundhalten.



Aus der Normandie:

Wenn Du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein. Wenn du zweimal Erfolg hast, kann es Glück sein. Wenn du dreimal Erfolg hast, so ist es Fleiß und Tüchtigkeit.



Sigmund Freud (1856 - 1939):

Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.



Nikolaus Cybinski (geb. 1936):

Der Erfolg zählt. Die Misserfolge werden gezählt.



Henry Ford I (1863 - 1947):

Ein ehrlicher Misserfolg ist keine Schande; Furcht vor Misserfolgen ist eine Schande.

Misserfolg ist lediglich eine Gelegenheit, mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen.



Henry Miller (1891 - 1980):

Wenn man im Leben keinen Erfolg hat, braucht man sich deshalb nicht ohne weiteres für einen Idealisten zu halten.






Eberhard Liß (geb. 1941):


Der "Kampf ums Dasein" erzielt den Selbsterhalt durch wirksame Bemühungen für den Selbstunterhalt.

Das natürliche Gewinnstreben dient existenziell der Selbsterhaltung durch subjektive Bedürfnisbefriedigung und ermöglicht eine 'selbst bestimmte' Autonomie.

Existenzielle Selbständigkeit gelingt mit natürlicher Eigennutz-Orientierung zwecks Selbsterhaltung durch möglichst sozialverträgliche Selbstbestimmung ohne "unsoziale" Auswirkungen.

Erfolgreiche Problemlöser sind intelligent und lernfähig; sie haben eine erfahrungsgemäße Selbstsicherheit und Zuversicht für riskante Projekte.

Das Selbstwertgefühl wird gestärkt durch eine subjektive Abwertung vergleichbarer Leistungen anderer, die auch 'nur mit Wasser kochen' können.

Karrieristen streben nach Rang, Besitz und Macht, wobei sie durch ihre Erfolge nicht auf Dauer glücklich werden können.

Erstrebtes soziales Ansehen (Prestige, Geltung) kann mühsam erlangt werden durch außergewöhnliche Eigenleistungen oder fairen Sieg im Wettkampf, - aber außerdem durch raffinierten Bluff (Täuschung, Lüge) oder skandalösen Betrug von "gerne großen" Gaunern.

Im Konkurrenzkampf der Experten gewinnen diejenigen, die ihre Chancen schnell erkennen und gekonnt nutzen.

Mittelmäßige Mitläufer machen eher Karriere als kluge Einzelkämpfer mit kritischem Selbstbewusstsein.

Ein zielstrebiger Einzelkämpfer kann mit Einsicht und Ausdauer etwas menschlich Kreatives leisten, das anfangs missverstanden oder sogar bekämpft wird, - bis ihm die allgemeine Anerkennung zu Teil wird.

Wer die Natur mit kindlichem Erstaunen entdeckt und mit beglückender Freude begreifen kann, verfügt über die nötige Begeisterung für sein kreatives Gestalten.

Wer mit eigenen Ideen etwas Neues schafft, - auch wenn sich keiner dafür interessiert, keiner etwas dafür bezahlt und keiner ihn lobt, - der ist ein 'kreativer' Künstler oder ein Erfinder, der auf seine Anerkennung lange warten kann.

Eine anfangs belächelte 'bahnbrechende' Erfindung ermöglicht viele Varianten ihrer technischen Umsetzung.

Jede kreative Vermutung oder Idee stößt anfangs auf Unverstand und hat die Bequemlichkeit als Feind.

Nicht verstandenes Neues wird meist emotional abgelehnt aufgrund von subjektiven Vorurteilen und unzureichendem Wissen.

Außergewöhnliches erregt die Aufmerksamkeit für Neues; aber dessen richtiges Kennenlernen gelingt erst durch deutende Untersuchung und unvoreingenommene Bewertung.

Wer eine Verbesserung anstrebt und deshalb kritisiert, kann nur durch große Eigenleistung Anerkennung finden.

Kritisches Denken stört die Vertrauensseligen.

Wer sich auf Unzuverlässige verlässt, hat Vertrauen ohne Verlass.

Die Trägheit der Gleichgültigen oder Ängstlichen ist ein großes Hindernis für den Tatendrang des Tüchtigen.

Wer seine "Perlen" vor die Säue wirft, darf als Antwort höchstens ein Grunzen erwarten.

Erfreuliche Spielergebnisse sind leichter zu gewinnen als Erfolgserlebnisse durch produktive Arbeit oder gemeinnützige Tätigkeit.

Schaffenskraft beim Problemlösen entspringt situationsangepassten kognitiven Leistungen.

Erfolgreiches Wirken gelingt durch aufrichtiges Miteinander beim Problemlösen.

Eine realistische Zielsetzung und zweckdienliche Mittel sind notwendige Vorgaben für kooperative Arbeit, die mit gut kontrollierter Organisation und bestärkter Motivation zum Erfolg führbar ist.

Zielstrebiges Handeln wird nur dann gelingen, wenn alle dafür notwendigen Bedingungen erfüllt oder gewissenhaft berücksichtigt werden können.

Wer durch erfolgreiches Handeln nutzt, kann mit sich zu frieden sein.

Wer nach seiner Hilfeleistung für andere eine soziale Anerkennung erwartet, kann enttäuscht werden, denn "Undank ist der Welt Lohn".

Wir müssen lernen, unsere Enttäuschungen mit Würde und Toleranz zu ertragen. Dabei helfen uns Aufrichtigkeit, Humor und Tapferkeit.

Erlebte Freude am Denken und Gestalten ermutigt und stärkt das Selbstvertrauen.



Siehe auch: » Geduld und Mut   » Erkenntnis und Erfahrung

                » LEBENSKUNST - Aphorismen und Zitate   » Gefallen und Kunst

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