Dr.-Ing.  Eberhard Liß  -  www.liss-kompendium.de/ki/konzepte.htm   » Publikationen im LISS-KOMPENDIUM


More than 35 years ago defined 'cognitive logic' was described with my theses and constructional concepts for innovative modelling of adaptive memory systems as Intelligent Automats for technical applications, especially as inductively learning inference systems of the cognitive robotics.


Wissenschaftliche Puplikationen zu Konzepten für Denkmodelle der Kognitiven Logik


Meine Dissertation vom 27.01.1987 wurde verteidigt am 03.02.88 (magna cum laude) an der TU Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Fakultät für Elektroingenieurswesen. Sie konstatiert meine Publikationen zu eigenen Konzepten und erfinderischen Lösungen für eine (von mir) aufgezeigte 'Kognitive Logik', - als mein systemtheoretischer Forschungsbeitrag zu 'Künstlicher Intelligenz' (KI). Damit dokumentiert sind sechs Veröffentlichungen in Fachzeitschriften (s. u.) und 20 Patentanmeldungen (seit 1978 in ehem. DDR und in BRD), die aus Finanzgründen nach 1990 nicht weiter aufrechterhalten werden konnten.
   Set 2001 im LISS-KOMPENDIUMs herausgegeben wurden ScanCopies meiner frühen Veröffentlichungen, davon Auszüge und neuere Essays, - siehe folgende Weblinks zu meinen Publikationen (ausgehend von der Basis-Seite: » www.liss-kompendium.de/ki/konzepte.htm).


1.  Kognitive Logik für lernfähige Inferenzsysteme mit 'Gedächtnis'
     Dissertationsschrift vom 27.01.87 mit Thesen, Bildern, Tafeln, Literaturverzeichnis
     und Liste der Veröffentlichungen und wissenschaftlichen Leistungen (3 Seiten)

2.  Induktives Lernen kognitiv-logischer Gedächtnisstrukturen für
     intelligente Automaten

     Veröffentlichung in 'messen-steuern-regeln'  msr, Berlin 29 (1986) H. 9, S. 411 - 416;
     und H. 10, S. 465 - 470 (2 Teile) - ScanCopy:
  » Induktives Lernen kognitiv-logischer Gedächtnisstrukturen (I und II)

2.1  als Exzerpt (hrsg. im LISS-KOMPENDIUM, 2002) - Thesen, Definitionen und Bildkopien:

  » Beiträge zu Definitionen und Konzepten einer Kognitiven Logik (Exzerpt als Intro-Seite)

2.2  als Anhänge hierzu (hrsg. im LISS-KOMPENDIUM) - neuere Essays von Eberhard Liß:

  » Information - subjektive Nachricht für kognitive Systeme (Begriffsdeutung, 2002)

  » Grundbegriffe zur Kognitiven Logik (kenntnistheoretische Definitionen und Thesen, 2002)

  » Synaptische Verbindungen im plastischen Neuronennetz (strukt.Lerndisposition, 2003)

  » Gehirnstrukturen für Lernen und Gedächtnis (Funktionskomplexe und Gehirnmodell, 2003)

  » Systemkonzept 'Intelligenter Automat' für kognitive Logik (Exzerpt, PDF-Datei, 2004)

  » Kognitiv-logische Grunderkenntnisse (Gedächtnisprinzipien für Kognitive Logik, 2009)

2.3  » Paradigma Kognitive Logik für intelligente Automaten (Quintessenz, PDF-Datei, 2015)

2.4  » Kognitiv-logische Gedächtnissysteme als intelligente Automaten (Introduktion, 1/16)
          Eine Kurzfassung publizierter Erkenntnisse und Konzepte für Kognitive Logik

3.  Lernfähiger Zuordnungskomplex - assoziatives Gedächtnissystem
     intelligenter Automaten

     Veröffentlichung in Nachrichtentechnik-Elektronik, Berlin 34 (1984) H. 7, S. 269 - 274,
     Manuskripteingang beim Verlag am 15.03.82 - ScanCopy:
  » KI-Konzept 'Lernfähiger Zuordnungskomplex' - ein Ansatz für Kognitive Logik

4.  Logische Struktur zum Darstellen von Wissen für Intelligente Automaten
     Veröffentlichung in Nachrichtentechnik-Elektronik, Berlin 33 (1983) H. 10, S. 403 - 408,
     Manuskripteingang beim Verlag am 15.03.82 - ScanCopy:
  » Dynamische Wissensdarstellung in kognitiv-logischen Gedächtnissystemen

5.  Kognitive logische Systeme mit künstlichem Intellekt
     Veröffentlichung in 'messen-steuern-regeln'  msr, Berlin 26 (1983) H. 9, S. 500 - 504
     und H. 10, S. 546 - 550

6.  Logische Systeme zum strukturellen Speichern und lerntypischen
     Verwerten von Wissen

     Veröffentlichung in 'messen-steuern-regeln'  msr, Berlin 25 (1982) H. 12, S. 669 - 673

7.  Lernender Homöostat zur Demonstration adaptiver Steuerungen mit
     künstlichem Intellekt

     Veröffentlichung in 'messen-steuern-regeln'  msr, Berlin 25 (1982) H. 9, S. 489 - 493 -
     publizierte Implementation im Jahr 1980 - ScanCopy:
  » LERNENDER HOMÖOSTAT - erstes Simulationsmodell mit kognitiver Logik

8.  Drittes Simulationsmodell 'Lernender Homöostat' - seit 2001 im Internet:
  » Lernender Homöostat mit kognitiver Logik für rationale Autonomie,-
     dazu Bschreibung: » Lernender Homöostat - eine interaktive Existenz-Simulation
          Eine Kurzcharakteristik des Lernenden Homöostaten enthält das Verzeichnis:
          » Kognitive Logik für Intelligente Automaten - Weblinks zu Publikationen

Hinweise:

Eine Einführung zu obigen Publikationen enthält die Kurzfassung publizierter Erkenntnisse und Konzepte für Kognitive Logik: » Kognitiv-logische Gedächtnissysteme als intelligente Automaten

Mein konzeptioneller Modellansatz für 'Kognitive Logik' dient als neues Paradigma zur Erklärung und Modellierung von kognitiven Systemen als 'lernfähige Gedächtnissysteme' mit kognitiv-logischen Funktionen zur interpretativen Informationsverarbeitung. Mittels neuartiger Begriffsbestimmungen aufgrund von eigenen Erkenntnissen publizierte ich (seit 1978) meine Thesen und Konzepte zu 'kognitiv-logischen Gedächtnissystemen'. Seit 1980 entwickelt und erprobt wurden drei Computersimulationen 'Lernender Homöostat' als meine ersten Beispiele für perspektivische KI-Modelle und intelligente Automaten.
- Ein besonderer Link dient zum Start meines KI-Modells "Lernender Homöostat" (vgl. 8.), das seit Mai 2001 als interaktive Existenz-Simulation im Internet zugänglich ist. Ich programmierte es mit JavaScript entsprechend meinem KI-Konzept der ersten Computersimulation, die im Jahr 1980 für einen Mikroprozessor mit Assembler entwickelt worden war. Im Jahr 1988 hatte ich ein zweites Simulationsmodell mit TURBOPROLOG für einen PC programmiert.

Die (von mir) aufgezeigte Kognitive Logik bedeutet einen systemtheoretischen Paradigmenwechsel zu "dynamischen" Wissensdarstellungen mittels lernfähigen kognitiv-logischen Gedächtnisstrukturen, - im Unterschied zur klassischen (formalen oder mathematischen) Logik mittels "starrem" Regelwissen, die orientiert ist auf begründbare formale Aussagen gemäß festgesetzten normativen Regeln für deduktive Inferenzen (logische Schlussfolgerungen ausgehend von Prämissen).
- Aufbauend auf Basis-Wissen für Grundfunktionen ermöglicht die Kognitive Logik den Kenntniserwerb zum Erlernen (auch Umlernen) von induktiven Inferenzen durch 'empirische Implikationen' (Einbeziehungen bedingter Relationen) gemäß 'bisher bewährten' Kenntnissen für Regeln, die als 'erfahrungsgemäß angenommen' nur solange gelten, bis sie geändert oder korrigiert werden müssen.
- Ein "kognitiv-logisches Gedächtnissystem" ist beschreibbar als ein "offenes System" mit mindestens einem induktiven Lernmechanismus gemäß seiner vorgegebenen strukturellen Lerndisposition (d. h. Veranlagung von konditionierbaren Assoziationen) für ausbildbares Erfahrungswissen aufgrund von konzeptionell vorausgesetztem Basis-Wissen für systemimmanente Grundfunktionen (d. h. A-priori-Wissen).

Formale dynamische Wissensdarstellungen werden analog ausbildbaren Begriffsstrukturen bestimmt durch 'strukturelles Lernen' eines kognitiv-logischen Gedächtnissystems mit Erfahrungswissen, das im Rahmen der Lerndisposition modifizierbar ist. Ein situationsbedingter Kenntniserwerb, aufgefasst als kognitiver Grundprozess, ist simulierbar mit mindestens einem induktiven Lernmechanismus auf der Basis von konzeptionellem Vorwissen für Grundfunktionen (als veranlagtes Basis-Wissen, z. B. für Implikationen a priori), - im Unterschied zum Tabula-rasa-Ansatz des Empirismus/Behaviorismus für konnektionistische Neuronale Netze.
- Situationsbedingt erworbene Kenntnisse von kognitiv erfassten Zusammenhängen werden aufgefasst als 'bedingte Relationen', - dargestellt in Form ausgebildeter konditionierter Assoziationen, - die einbezogen sind in 'kognitiv-logische' Verknüpfungen der lernfähigen Gedächtnisstruktur. Damit bestimmt werden (erfahrungs-)bedingte Logik-Funktionen für empirische Urteile und Schlüsse eines selbstlernenden Informationsverarbeitungssystems (vgl. Erinnerungen von Vorstellungen oder Voraussagen).
- Bedingte Logik-Funktionen eines intelligenten Gedächtnissystems (KI-Artefakt) sollen induktiv erlernt und auch "selbststrukturierend" umgelernt werden können durch situationsbedingten Kenntniserwerb (erfahrungsgemäßes Kennenlernen von Neuem), - möglichst ohne aufwändige Belehrung oder Training. Dieser Anspruch kann bisher nicht von technischen 'Neuronalen Netzen' (NN) erfüllt werden, die erst nach vielen Belehrungen mit Beispielvorgaben eine konditionierte Mustererkennung vollziehen können, - bestimmt mit graduell antrainierten, statistisch berechneten (arithmetischen) Aktivierungsfunktionen für grob modellierte Neurone eines klassifizierenden Reiz-Reaktion-Systems.

Mein kognitiv-logisches Systemkonzept »Intelligenter Automat bestimmt mindestens eine systemimmanente 'strukturelle Lerndisposition' als potenzielle Anlage für induktiv erlernbare bedingte Relationen (def. als erworbene Kenntnisse). Damit ermöglicht werden 'empirische Implikationen' für (erfahrungs-) bedingte Logik-Funktionen, die in lernfähigen Gedächtnisstrukturen situationsabhängig ausbildbar und modifizierbar sind (vgl. erlerntes Regelwissen, das konsolidiert oder korrigiert werden kann), - im Unterschied zu "starrem" Regelwissen der klassischen Logik für argumentativ begründbare Schlüsse (deduktive Inferenzen) zur routinemäßigen Symbolverarbeitung und zum Problemlösen nach festgelegten Algorithmen (vgl. logische Programmierung von Computern).
Intelligente Automaten (möglichst mit Selbstkontrolle und Autonomie) sind entwickelbar als KI-Modelle für lernfähige Gedächtnissysteme, die erkannte Situationen selbstbezüglich (subjektiv) bewerten und mit assoziierten Voraussagen "aus Erfahrung" beurteilen können. Ihre empirischen Urteile und assoziativen Erinnerungen (Voraussagen, Vorstellungen) beeinflussen logische Schlüsse, besonders zur adaptiven Handlungssteuerung.
- Zu simulieren sind empirische Urteile zur "intelligenten" Entscheidungsfindung durch systembezügliche Bewertung von 'assoziativ erinnerten' Erwartungen für voraussichtliche Handlungskonsequenzen vor dem Entschluss. Dazu nötig ist antizipatorisch nutzbares Erfahrungswissen (erworbene Kenntnisse) für empirische Voraussagen beim 'bedingten Erwägen' einer optimalen Entscheidung. - Publizierte Beiträge hierfür sind kognitiv-logische Grunderkenntnisse für Konzepte und Thesen, auch mein schematisches Gehirnmodell zur Erklärung 'hierarchisch gekapselter' Lernformen (vgl. 2.1. bis 2.4.).

Begriffsbestimmende mentale Operationen zur symbolisch-abstrakten Selektion und Integration in 'lernfähigen Gedächtnissystemen' sind modellierbar mit kognitiv-logischen Funktionen, gekennzeichnet durch verknüpfte 'bedingte Relationen' (als "erfasste" Beziehungen) zwischen Variablen in komplexer Vernetzung. Eine formale Simulation der analytischen Abstraktion und synthetischen Verallgemeinerung zur begrifflichen Bestimmung von Urteilen, Bewertungen und Entscheidungen wird ermöglicht mit kognitiv-logisch verknüpften Begriffsymbolen, definiert als verifizierbare Invarianten in Symbol-Formationen auf hierarchischen Zuordnungsniveaus eines 'lernfähigen Zuordnungskomplexes' (vgl. 3.).
- Kognitiv-logisch darstellbar sind ausgebildete Begriffsstrukturen für theoretische Denkmodelle entsprechend konstruktiven Konzepten zur Beschreibung von kognitiv erfassten Zusammenhängen (vgl. Theorien, Axiome, Fiktionen), deren "induktiv erlernte" bedingte Relationen aufgrund verallgemeinert angenommener Regelmäßigkeiten nur hypothetisch gelten können. Deshalb müssen sich erworbene Kenntnisse von neu erfahrenen Regeln bei ihrer Nutzung empirisch bewähren, um weiterhin als 'relativ wahr' zu gelten (sonst Falsifizierung, Korrektur oder Umlernen).
- Elementare Konzeptformen darstellbarer Begriffsstrukturen werden modelliert mit definierten kognitiv-logischen Grundstrukturen. Diese entsprechen "kognitiven" OR- und AND-Knoten als plastischen Grundverknüpfungen einer (nichtklassischen) Kognitiven Logik, die vom Autor systemtheoretisch aufgezeigt worden sind. Jede begrifflich ausbildbare Grundverknüpfung wird bezeichnet als COR- bzw. CAND-Knoten und ist dispositionell vorbestimmt zur 'synthetischen Verallgemeinerung' bzw. 'analytischen Abstraktion' ihres jeweils dargestellten Begriffs. Das Begriffslernen wird ermöglicht mit knotenspezifisch konditionierbaren Assoziationen der strukturellen Lerndisposition.
- Zur Implementation von 'strukturell erlernbaren' bedingten Relationen wurden logisch verknüpfte 'Kognitive Relatoren' vorgeschlagen, die mit einem » 'induktiven Lernmechanismus' ausgestattet sind. Diese fungieren als verteilte Gedächtniselemente in strukturveränderlichen kognitiv-logischen Verknüpfungs- und Speichereinheiten (siehe meine » meine Patentanmeldungen).

Literatur-Hinweis: Das Quellenverzeichnis der Seite  » Neuro References (am 23.05.01 im Internet gefunden) enthält bemerkenswerte KI-Literatur (75 Bücher und Veröffentlichungen bis 1994, - auch mit 'vergessenen Ideen'), wobei meine o. g. Publikation 'Lernfähiger Zuordnungskomplex ...' als 40. Literaturstelle genannt ist.


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